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Der Kleine Umweg

Samstag nachmittag ging es ganz nach Plan los.

Abfahrt 16:30h, auf in Richtung Süden.

Wir hatten Glück; trotz Ferienbeginn in NRW sind wir zügig voran gekommen bis etwa 60 km vor Freiburg (erstes Etappenziel).

Kleines Schmankerl unterwegs: an der Tankstelle bei Mannheim roch es mehr nach Bier, als nach Diesel. Luftlinie 100m weiter heizten gerade die Böhsen Onkelz ihren Fans mächtig ein.

Etwas weniger erfreulich: ein kleiner organisatorischer Lapsus zwang uns, noch mal kurz nach hause zu fahren. Kein Problem … Wohnmobil ins Feld gesetzt und erst mal ausschlafen.

Griechenland und der Rest von Europa tagen.

Fähre gebucht

Von Brindisi nach Igoumenitsa

Am Wochenende konnte ich auch das Ticket für die Fähre klar machen.

€427,- von Brindisi nach Igoumenitsa. Dass wir so wenig Zeit wie möglich auf einer Fähre verbringen wollen, passt ganz gut, denn damit wird auch der Preis für die Fähre günstiger. Logisch, dass entsprechend mehr für Sprit, Stellplatzgebühren und Maut auf der Fahrt in das südliche Italien drauf geht.
Dennoch ist der Preis für die Fähre mit 2 Erwachsenen, 1 Kind und dem Wohnmobil mit rd. 7,50m Länge und 2,40m Höhe recht günstig. Alle anderen Angebote bewegten sich ab €550,- aufwärts.

Kleiner Haken: Für die Buchung einer Fähre muss zwingend das Kennzeichen des Fahrzeugs angegeben werden. Mein Vermieter hat aktuell die Wohnmobile noch nicht angemeldet und kann mir daher auch noch kein Kennzeichen nennen.
Gut ist: Nachdem ich Sonntag abends die Buchung vorgenommen hatte, meldete sich schon heute morgen eine Dame der Ticketgesellschaft und hat mir erklärt, dass das Ticket zwar raus geht, ich aber unbedingt die Daten nachliefern soll, sobald sie mir zur Verfügung stehen. Ansonsten ist der Transport nicht möglich.
Klar, mache ich natürlich.

Wohnmobil gefunden

Ein halbes Jahr ist nichts

Nachdem ich gegen Ende der letzten Woche etwas ‘geschockt’ fest stellen musste, dass ein halbes Jahr Vorlauf für das Anmieten eines Wohnmobils zu kurfristig ist und mir mein bis dato bevorzugter Vermieter nichts mehr offerieren konnte, hatte ich doch noch Glück auf meiner Suche nach dem geeigneten Wohnmobil für uns.

Zuerst suchte ich im Web direkt nach Vermietern, fand aber letztendlich über ein Portal (s. Linkliste) den Dethleffs Magic I 1 DBM. Mein ursprünglicher Plan sah ja ein Fahrzeug mit Alkoven vor. Die Aufteilung der jetzigen Alternative eines halbintegrierten Wohnmobils mit Hubbett vorne, hat mich aber auf Anhieb überzeugt. Die Anmietung ist zwar ein paar Euro teurer, als für das zuerst avisierte, das Fahrzeug bewegt sich jedoch auch in einer höheren Klasse.
Die Bedeutung der höheren Tagesmiete ist auch deshalb nur relativ, weil das Wohnmobil vor und nach unserem Urlaub ausgebucht ist und insgesamt 3 Tage weniger zur Verfügung steht. Ganz abgesehen davon, dass der Vermieter das Wohnmobil großzügiger mit den für einen Campingurlaub notwendigen Utensilien für drinnen und draußen ausstattet.

Kleiner Nachteil: Das Fahrzeug muss in der Nähe von Bremen abgeholt werden, das sind immerhin rund 280km Entfernung. Aber was soll’s, schließlich werden wir mit dem Wohnmobil voraussichtlich weit mehr als 4500km zurück legen. Da kommt es auf die paar Meter auch nicht mehr an :)
Ein weiterer Wehrmutstropfen ist die Auflastung auf mehr als 3,5t, was ja zwangsläufig höhere Gebühren z.B. für den Transit durch die Schweiz oder Österreich bedeutet.

Billig Urlaub

Kein Schnäppchen-Urlaub

Heute habe ich den gesamten Nachmittag bis in die Abendstunden insbesondere im Hinblick auf anfallende Kosten recherchiert.

Dazu habe ich versucht, halbwegs realistische Werte für die

  • Anmietung eines Wohnmobils
  • Benzinkosten
  • Camping- sowie die Stellplatzgebühren
  • Mautgebühren

zu ermitteln.

Was noch fehlt, sind Anschaffungen für das Camping und den eigentlichen Urlaub. Auch die Lebenshaltungskosten fehlen bisher in meiner Aufstellung.

Eines kann ich an dieser Stelle bereits fest halten: Der Urlaub mit dem Wohnmobil in Griechenland ist kein Billig-Urlaub. Zumindest nicht, solange man über kein eigenes Wohnmobil verfügt und eins mieten muss.

Es gibt viele Reiseberichte von Urlaubern, die mit dem Wohnmobil nach Griechenland gereist sind und viele Informationen zu den Themen Griechenland, Pennepoles, Wohnmobil, Fähren. Was ich aber gänzlich vermisse, sind ein paar sachliche Zusammenstellungen zum Thema Kosten. Nachdem ich meine erste Aufstellung gemacht habe, würden mich Vergleichswerte sehr interessieren.
Selbstverständlich wird es in vielen Punkten Abweichungen geben, dennoch hätte ich ein paar Anhaltspunkte hilfreich gefunden.

Was ich bereits in der Vergangenheit fest stellte, hat sich heute während einer kurzen Überprüfung bestätigt: die Miete eines Wohnmobils über den ADAC ist ebenfalls nicht wirklich günstig. Auch nicht für Mitglieder. Da suche ich mir doch lieber selbst den passenden Anbieter heraus.