Fähre Brindisi – Igoumenitsa

Von Venedig nach Brindisi ist es ein gutes Stück. Da man rechtzeitig an der Fähre sein muss und um kein verkehrsbedingtes Risiko einzugehen, fuhren wir im Anschluss an den Abstecher  nach Venedig ab halb fünf abends noch ein gutes Stück.

Der ursprüngliche Plan war, bis Gabicce Monte zu fahren, dort zu übernachten und früh morgens die Strada Panoramica entlang der Küste zu fahren. Jetzt nahmen wir die Serpentinen des nachts und freuten uns, wenn das Mondlicht auf dem Meer unter uns aufblitzte.

Nach gefühlt etwa 11000 engen Kurven verließen wir die bei Tag sicher reizvolle Strecke und versuchten im flachen Gelände zügig voran zu kommen.

Irgendwo bei Pesaro steuerte ich das Wohnmobil auf einen Trucker Parkplatz um endlich schlafen zu können.

Donnerstag morgens dann Weiterfahrt und nach recht ereignislosen Stunden und Kilometern erreichten wir endlich die Hafenstadt Brindisi pünktlich um 18:00h.

Oft hört oder liest man von dem gesunkenen Anspruch der Fährbetreiber an Qualität und Service. Kann ich nur bestätigen; allein wie chaotisch und inkompetent die Crew die Fahrzeuge einwies … Kommunikation – egal ob verbal oder durch deutliche Zeichen mit den Armen und Händen oder Körpersprache – Fehlanzeige. Mein Fahrzeug wendete ich aus eigenem Antrieb. Dafür trat einer der Einweiser zu mir an das offene Fenster um mir mit seiner Trillerpfeife direkt ins Ohr zu pfeifen und dann zu rufen: ‘no camping, all out of the car’. Idiot!

Die Überfahrt auf der Fähre der Grimaldi-Gruppe war ebenfalls wenig erfreulich. Naja, die paar Stunden.

Mit nur 20 oder 30 Minuten Verspätung legten wir gegen 20:30h endlich ab in Richtung Griechenland.

Einige der Fotos zu diesem Blogeintrag hat Gabi geschossen, da ich ja etwas mit dem  Grimaldi-Einweiser-Chaos beschäftigt war.

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